Forschungsstandort Weimar im Fokus: Besuch aus dem Bundesbauministerium bei den ThIZ-BAU-Partnern

Anlässlich des NEW bauhaus FESTIVALS 2026 besuchte Marie Dörbaum vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) am 3. September den Forschungsstandort Weimar. Im Mittelpunkt ihres Besuchs standen das Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens (ThIZ-BAU) und die besondere Zusammenarbeit seiner drei Partner Bauhaus-Universität Weimar / F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde, Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar (MFPA) und IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar.

Als Ansprechpartnerin für das entstehende Bundesforschungszentrum für klimaschonendes und ressourceneffizientes Bauen informierte sich Marie Dörbaum über die Kompetenzen, Forschungsinfrastrukturen und aktuellen Entwicklungen am Standort. Im Fokus stand dabei insbesondere die enge Verzahnung der drei Weimarer Forschungseinrichtungen.

Entlang der Innovationskette durch den Forschungsstandort Weimar

Der gemeinsame Rundgang führte durch alle drei Einrichtungen und folgte bewusst der Innovationskette am Standort Weimar – von der Grundlagenforschung über anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Prüfung bis hin zum Transfer in die industrielle Praxis.

Nach einer Einführung in die Besonderheiten des Forschungsstandortes gaben die Bauhaus-Universität Weimar, die MFPA und das IAB anhand ihrer Forschungsinfrastrukturen und ausgewählter Projekte Einblicke in ihre jeweiligen Kompetenzen. Im Mittelpunkt standen insbesondere Themen und Projekte, bei denen die Einrichtungen bereits heute eng zusammenarbeiten.

Gewachsene Zusammenarbeit als Basis für die Zukunft

Die enge Vernetzung der Weimarer Forschungseinrichtungen ist auch für das WIR!-Bündnis RENAT.BAU von zentraler Bedeutung. Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft werden hier seit mehreren Jahren neue Ansätze für Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen entwickelt und in Richtung praktischer Anwendung weitergeführt.

Der Besuch bot daher eine gute Gelegenheit, nicht nur Forschungsinfrastrukturen und aktuelle Entwicklungen zu präsentieren, sondern vor allem das Potenzial der gemeinsamen Forschungs- und Innovationslandschaft in Weimar sichtbar zu machen.

Im fachlichen Austausch mit Marie Dörbaum wurde deutlich, welche Chancen in der weiteren Bündelung dieser Kompetenzen liegen. Mit dem ThIZ-BAU und der Einbindung in das entstehende Bundesforschungszentrum können die vorhandenen Strukturen weiter gestärkt und neue Möglichkeiten geschaffen werden, Forschungsergebnisse schneller in die Baupraxis zu überführen.

Der Forschungsstandort Weimar zeigt damit, wie aus langjähriger Zusammenarbeit, komplementären Kompetenzen und starken Netzwerken neue Impulse für die Bauwende entstehen können.

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