Projektstart von "TEXMÖFUG - Untersuchungen zu Umsetzungsmöglichkeiten der Verwendung einer Mörtelfuge mit textilen Einlagen zur sortenreinen, zerstörungsarmen Trennung von Mauerwerk und Wiederverwendung von großformatigen Planziegeln"

Als Schlüssel für eine sortenreine Trennung wird eine Ausrüstung der Mörtelfugen im Mauerwerk bspw. durch Textilien gesehen. An dieser Stelle knüpft das geplante Vorhaben an.

Es soll ein beispielhafter Ansatz für die Herstellung von tragendem und nicht tragendem Mauerwerk für Innenwände erarbeitet werden, welcher eine weitestgehend zerstörungsfreie Trennung der großformatigen Mauerziegel von den Mörtelfugen mit dem Ziel der Wiederverwendung der Mauerziegel aufzeigt.

Weiterhin ist zu beachten, dass auch anhaftende Purtzschichten vor einer Wiederverwendung entfernt werden müssen. Dabei sind Putzsysteme mit verschiedenen Festigkeitseigenschaften zu berücksichtigen.

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Dezember 2023

Projektstart von "TEXMÖFUG - Untersuchungen zu Umsetzungsmöglichkeiten der Verwendung einer Mörtelfuge mit textilen Einlagen zur sortenreinen, zerstörungsarmen Trennung von Mauerwerk und Wiederverwendung von großformatigen Planziegeln"

Als Schlüssel für eine sortenreine Trennung wird eine Ausrüstung der Mörtelfugen im Mauerwerk bspw. durch Textilien gesehen. An dieser Stelle knüpft das geplante Vorhaben an.

Es soll ein beispielhafter Ansatz für die Herstellung von tragendem und nicht tragendem Mauerwerk für Innenwände erarbeitet werden, welcher eine weitestgehend zerstörungsfreie Trennung der großformatigen Mauerziegel von den Mörtelfugen mit dem Ziel der Wiederverwendung der Mauerziegel aufzeigt.

Weiterhin ist zu beachten, dass auch anhaftende Purtzschichten vor einer Wiederverwendung entfernt werden müssen. Dabei sind Putzsysteme mit verschiedenen Festigkeitseigenschaften zu berücksichtigen.

November 2023

Fachlicher Austausch mit dem WIR!-Bündnis Holz-21-regio

22. November 2023

Präsentation von "Datenbank - Entwurf einer regionalen Sekundärrohstoffdatenbank" in dem Gesprächskreis "Kreislaufwirtschaft in der Wertschöpfungskette Bau", Weimar

15. - 16. November 2023

RENAT.BAU auf IAB-TAGE »BETON« 2023, Weimar

November 2023

Projektstart von "Bildung_F&P - Formate zur Aus- und Weiterbildung und Grundstruktur einer Informations- und Bildungsplattform"

Die Bündnispartner im RENAT.BAU sind sich darüber einig, dass Forschung und Entwicklung nur dann eine Zukunft haben, wenn neben den praktischen Umsetzungsprojekten auch die Akzeptanz, die gesellschaftliche Aufklärung und Wissensbildung vorangetrieben und zugleich die Fachkräfte und Forscher der Zukunft gewonnen und entwickelt werden können. Deshalb adressiert das Bündnis in dem Bündniskonzept den Bildungsbereich und den Wissenstransfer als wesentliche Säule in der Umsetzungsphase und plant umfangreiche Angebote zur Aus- und Weiterbildung sowie zum Informations- und Wissenstransfer gebündelt in der RENAT.BAU-Akademie.

Oktober 2023

Workshop: RENAT.BAU und Bündnisversammlung RENAT.BAU, Weimar

Auf dem Workshop zu nachhaltigem Bauen am 25. Oktober 2023 in Weimar diskutierten ca. 60 Fachleute über neue Ansätze und Regularien im Bereich des Ressourcenmanagements. Das Bündnis RENAT.BAU lud ein und präsentierte aktuelle Forschungsprojekte zu Sekundärrohstoffen, Betonrecycling und möglichen Zuschlägen im Zement.

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Zuwachs um zwei auf 30 Bündnismitglieder

 

Jour fixe Bündnisleitung

 

RENAT.BAU auf der 5. Internationalen Konferenz zum Baustoffrecycling, Weimar

September 2023

Vortrag und Informationsstand zu RENAT.BAU auf der 21. Internationalen Baustofftagung ibausil 2023 (13. - 15. September 2023), Weimar

 

Kurzvortrag zu RENAT.BAU auf dem Workshop: Ressourceneffizienz – Nachhaltiges Bauen und Sanieren, Pößneck

 

Jour fixe Bündnisleitung

August 2023

Zuwachs um ein auf 28 Bündnismitglieder

Juli 2023

Jour fixe Bündnisleitung

April 2023

Jour fixe Bündnisleitung

 

Projektberatung durch PtJ

 

Zuwachs um elf auf 27 Bündnismitglieder

März 2023

Erfahrungsaustausch der WIR!-Bündnisse, Potsdam

Februar 2023

3. Beiratssitzung

Januar 2023

Projektstart von "Reselekt - Ressourcenschonende Bindemittel und Betone auf der Basis von selektiv zerkleinertem Altbeton"

Im Januar 2023 startete nun auch das zweite Projekt im Rahmen des Bündnisses RENAT.BAU.

Im Verbundprojekt "Reselekt" werden Untersuchungen zur Aufbereitung von Altbetonen mittels eines neuartigen, selektiven mechanischen Aufbereitungsverfahrens durchgeführt. Die Weiterentwicklung und das Scale-Up dieses Verfahrens für die Zerkleinerung von Betonen aus dem Abbruch und der Einsatz der aus dem Verfahren gewonnenen sekundären Zwischenprodukte in neuartigen Bindemitteln und ressourcenschonenden, klimafreundlichen Betonrezepturen sind Kernthemen des Vorhabens. Das Projekt "Reselekt" wird durch die Bauhaus-Universität Weimar koordiniert und im Verbund mit der Loesche GmbH und der HABAU Deutschland GmbH durchgeführt.

Projektstart von "KALZTON - Entwicklung künstlicher Puzzolane aus Thüringer Tonen, Reststoffen und Haldenmaterialien unter Berücksichtigung der Brennatmosphäre zur Erzielung einer zementähnlichen Brennfarbe und hohen Puzzolanität"

Siehe "Von der Halde zum wertvollen Baustoff"

Dezember 2022

Von der Halde zum wertvollen Baustoff

Das Bündnis RENAT.BAU startet erste Vorhaben und treibt das Ressourcenmanagement für nachhaltiges Bauen voran.

Weimar. Mehrere Millionen Tonnen werden im Bereich der Rohstoffgewinnung für Baustoffe jedes Jahr in Deutschland auf Halden deponiert und damit nicht für Bauteile verwendet. Ein großer Anteil dieses bisher ungenutzten Materials lässt sich mit neuen Aufbereitungs- und Sortiertechniken werthaltig für die Bauindustrie gewinnen. Ein erstes Projekt im Rahmen der Initiative RENAT.BAU, finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm „Wandel durch Innovation in der Region“ (WIR!), wird neue Verfahren entwickeln, um Reststoffe und Haldenmaterialien für die Baustoff- und Bauindustrie nutzbar zu machen.

Die drei Initiatoren von RENAT.BAU sind die Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar (MFPA), die Bauhaus-Universität Weimar mit dem F. A. Finger-Institut für Baustoffkunde (FIB) und das Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gemeinnützige GmbH (IAB). Sie bringen mit dem Thüringer Bündnis die Kompetenzen hinsichtlich Nachhaltigkeit von über 70 Partnern in der Region zusammen. Mit dabei sind Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Verbände und Forschungseinrichtungen. Synergieeffekte und Innovationen in den Bereichen nachhaltiges Bauen und Baustoffe, Ressourcenschonung sowie Klima- und Umweltschutz werden geschaffen.

Die Weimarer Partner koordinieren das WIR!-Bündnis, mit dem die Baubranche im gesamten Mittelthüringer Raum gestärkt wird. Sie verfolgen damit die Ziele, Bauprodukte mit weniger Energieaufwand herzustellen, den CO2-Ausstoß zu senken und das Recycling zu forcieren. „Hiermit blicken wir einer enormen Veränderung des Bauens entgegen – Thüringen sollte bei dem Thema Nachhaltigkeit in der Baustoff- und Bauindustrie eine Vorreiterrolle einnehmen“, so der Bündnissprecher Professor Könke, wissenschaftlicher Direktor der MFPA.

Im Januar 2023 startet das erste Vorhaben im Rahmen des Bündnisses: an der Entwicklung nachhaltiger Baustoffe aus Thüringer Tonen, Reststoffen und Haldenmaterialien für Zement und Beton forschen drei Jahre lang die Partner IAB, FIB und Adelheid Meißner GmbH. Im Projekt soll aufgezeigt werden, dass verschiedene Rest- und Abfallstoffe zu hochwertigen Baustoffen veredelt werden können. Weitere vier Vorhaben werden im Laufe des Jahres 2023 ihre Arbeit aufnehmen.

Jour fixe Bündnisleitung

November 2022

Jour fixe Bündnisleitung

Oktober 2022

Projektstart von "Datenbank - Entwurf einer regionalen Sekundärrohstoffdatenbank"

Primärrohstoffe stellten über Jahrhunderte die Basis der Bauwirtschaft dar. Ihre Eigenschaften sind in Kompendien beschrieben. Übersichten zu den jährlich verbrauchten Mengen sind ebenso wie zu den Gewinnungsstandorten verfügbar. Im Rahmen der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft wird die Verwendung von Sekundärrohstoffen in der Zukunft aber einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Erklärtes Ziel der Politik und zunehmende wirtschaftliche Notwendigkeit ist die Nutzung von Sekundärrohstoffen (Abfälle, Reststoffe, Nebenprodukte) als Rohstoffquelle. Durch die Schaffung von Stoffkreisläufen können der Verbrauch von natürlichen Rohstoffen gesenkt und Ressourcen geschont werden. Gleichzeitig wird das Abfallaufkommen, welches zu beseitigen ist, reduziert. Grundsätzlich bestehen mehrere Wege der Nutzung von Reststoffen und Abfällen zur Verwertung.

September 2022

Jour fixe Bündnisleitung

 

Projektstart von "Innovationsmanagement"

Bauen ist heute verbunden mit einem enorm hohen Energieverbrauch, Rohstoffeinsatz und Reststoffanfall. Bauen wird nur dann nachhaltig sein können, wenn über wegweisende Innovationen der Roh- bzw. Baustoffeinsatz drastisch reduziert, Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse deutlich effizienter gestaltet und Stoffkreisläufe konsequent geschlossen werden. Das Bündnis RENAT.BAU hat ein umfassendes Umsetzungskonzept zur Realisierung dieser RENAT.BAU-Vision in und für die Region erarbeitet. Mit drei prioritären Vorhaben sollen die strukturellen, technologischen und kommunikativen Grundlagen für eine erfolgreiche Formierungsphase des Bündnisses als Start in die Umsetzungsphase gelegt werden.

August 2022

Jour fixe Bündnisleitung

Juli 2022

2. Projektaufruf

Juni 2022

Jour fixe Bündnisleitung

Mai 2022

Zuwachs um elf auf 16 Bündnismitglieder

 

Jour fixe Bündnisleitung

April 2022

2. Beiratssitzung

 

Jour fixe Bündnisleitung

März 2022

Projektberatung durch PtJ

 

Fünf Bündnismitglieder

Januar 2022

1. Projektaufruf

 

1. Beiratssitzung

Dezember 2021

Projektstart von "Strategie"

In diesem prioritären Vorhaben „Strategieprojekt“ sind die Weiterentwicklung der Bündnisstrategie, die Entwicklung einer Umsetzungsstrategie für den RENAT.BAU-Förderverein und -Kompetenzzentrum, die Ableitung einer Aus- und Weiterbildungsstrategie sowie die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie die übergreifenden Ziele.

November 2021

Kick-off Veranstaltung